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Leseproben Ostara 2005 (Ausgabe 15)
- Auszüge aus den Artikeln -
Hexen in der Politik
... Damit entsteht aber auch die Notwendigkeit, das Ganze zu schützen, um auch uns selbst und unser näheres Umfeld in Sicherheit zu wissen. Ein spirituelles Leben zu führen (das für jeden
“individuell” anders aussieht), ist nicht einfach. Einige würden am liebsten sämtliche Errungenschaften der Technik (außer vielleicht den Computer) abschaffen, um ein ursprüngliches, natürliches Dasein zu führen. Andere sind “privat” spirituell, aber nach außen hin oft sehr gedankenlos (und dabei nehme ich mich selber gar nicht aus). Ich bewundere sehr die
Menschen, die wirklich versuchen, ihre inneren Erkenntnisse in Einklang zu bringen mit den äußeren Umständen in ihrem Leben, das ja durchaus an gewisse Sachzwänge gebunden
scheint. Aber das beinhaltet eben auch, die Wahrheiten sichtbar werden zu lassen und deutlich zu vertreten, z.B. bei Demonstrationen, bei Verweigerung rein kapitalistischer Slogans, beim
Eintreten für lebensfreundliche Strukturen innerhalb unserer Gesellschaft
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Die Hexerei, die Politik und ich
... Seitdem versuche ich es. Ich gebe zu, manchmal fällt es auch mir sehr schwer, achtsam, offen und diszipliniert durch das Studium des alten Wissens und der Natur zu gehen. Ich
wußte nach einiger Zeit nicht mehr, zu welcher Welt ich überhaupt gehörte, war es die alte? War es diese? Waren es beide? Ich bin noch dabei, mein Gleichgewicht zu finden, genauso wie ich gerade dabei bin, diese Welt besser zu verstehen. Eigentlich mutet es ein wenig ironisch an, wenn ich bedenke, erst durch das Studium der alten Wege die jetzigen besser verstehen gelernt
zu haben. Ich schaute mich aufmerksamer um und beschäftigte mich mit Dingen, die ich vorher nur am Rande oder gar nicht betrachtet habe. Dinge, die zu meiner unmittelbaren Umgebung gehörten
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Respekt und Achtung
... Derartige Verfolgungen gab und gibt es überall auf der Welt, im großen und im kleinen Stil. Um dies zu verhindern, wurden 1948 die Menschenrechte der Vereinten Nationen ins Leben
gerufen. Ebenfalls um diese Zeit, 1946, schrieb Orwell die “Farm der Tiere” und brachte darin zum Ausdruck, woran das Einhalten dieser Menschenrechte im allgemeinen scheitert: daß es immer wieder Gruppen gibt, die grundsätzlich zwar daran glauben, daß alle gleich sind – aber
manche eben für “gleicher” halten
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Das magische Weltbild: Visionen
...Wenn ich nun eine Vision hatte, erkenne ich sie überhaupt? Eine Vision ist zwar oft aber muß nicht immer spektakulär sein – und umgekehrt: Nicht immer, wenn sie spektakulär ist, ist sie wichtig. Dazu eine kleine Anekdote: Ein Mann besuchte zum ersten Mal ein Zen-Seminar. Er hielt viele Stunden das “Sitzen” und die damit verbundenen Schwierigkeiten durch, war geduldig, atmete, fragte sich, was wohl mit ihm passieren würde ... und schließlich hatte er eine Vision: Er sah eine strahlende Buddha-Gestalt in den leuchtendsten Farben und war tief beeindruckt. Beim Abendessen erzählte er dem Zen-Meister davon und fragte, was das zu bedeuten habe und was er damit tun solle. Antwort: “Konzentriere dich einfach wieder auf deinen Atem, dann geht das vorbei.”...
Weitere Artikel:
- Glaube und Politik?
- Wenn die Wurzeln werken
- Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- Hexen und Heiden in der Gesellschaft
- Das magische Netz
- Die Sarasvati-Schulen: eine Vision
- Der keltische Baumkalender (2. Teil)
- Der Amethyst
- Der Kräutergarten: Gartenthymian
- Die Nord-Germanen und ihre Mythologie
- Über die Wichtigkeit von Aufzeichnungen
u.v.m.
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